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Der Zweck einer Reiserücktrittskostenversicherung besteht darin, dass wenn man eine gebuchte Reise aus schwerwiegenden Gründen nicht antreten kann, die Versicherung die Stornokosten übernimmt. Auch können zusätzliche Hinreise-Mehrkosten übernommen werden, wenn man die Reise verspätet antritt. Versichert ist man unter anderem dann, wenn man unerwartet schwer erkrankt oder verunglückt, einen Todesfall in der Familie hat (Lebenspartner, Eltern, Geschwister) oder Impfunverträglichkeiten eintreten. Wenn ein Haustier, das mit zur Reise angemeldet ist, schwer erkrankt, einen Unfall oder eine Impfunverträglichkeit hat und damit nicht reisefähig ist, kann man von der Reise zurücktreten.
Eine Reiserücktrittskostenversicherung ist vor allem sinnvoll für lange im Voraus gebuchte Reisen, die mit hohen Kosten verbunden sind.
Die Kosten für eine Reiserücktrittskostenversicherung hängen vom Gesamtpreis der Reise ab. Beispielsweise würden diese für eine Reise bis 500 Euro ca. 19 Euro Betragen, mit einer Selbstbeteiligung – die bei ca. 25 Euro pro Person liegt – ca. 15 Euro. Möglichst sollte man die Reiserücktrittskostenversicherung bei Buchung der Reise abschließen, da bei Abschluss der Versicherung nach Buchung in der Regel beim Reiseveranstalter Zusatzkosten von etwa 5 Euro pro Person entstehen.
Bei einem Schadensfall muss man zunächst die Stornokosten selbst bezahlen und diese dann von der Versicherung mit einem entsprechenden Schadensmeldungsformular zurückfordern. Befügen muss man entsprechende Belege wie etwa ein ärztliches Attest bei Krankheit.
Man sollte wissen, dass die Versicherung die Zahlung verweigern kann, wenn ein Schadensfall nicht unverzüglich nach dessen Eintritt schriftlich beim Reisebüro oder dem Reiseveranstalter angezeigt und die Reise storniert wird.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden

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