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Bei dem DRESDNER BK DISC.Z09 SX5E, WKN DR0UL8, handelte es sich um ein Discount Zertifikat auf Dow Jones EURO STOXX 50. Emittent des Zertifikates war die Dresdner Bank. Emittiert wurde das Zertifikat am 19.12.2007 und die Laufzeit war am 16.01.2009 zu ende.
Mit dem Zertifikat setzten die Anleger auf die Kursentwicklung des Basisindexes EURO STOXX 50. Das Zertifikat wurde dabei zu einem Kurs verkauft, der leicht unterdem aktuellen Kurswert des Basisindexes lag. Bei Laufzeit ende bekam der Anleger einen Betrag zurück, der dem Kurswert des Basisindex am Laufzeitende im Vergleich mit dem Kurswert zu Beginn der Laufzeit entspricht. Sollte der Kurs also um 32 % gefallen sein, bekam der Kunde auch nur zu dem um 32 % niedrigeren Kurs den Anlagebetrag ausgezahlt. 
„Da das Zertifikat am Anfang zu einem Kurs ausgegeben worden war, der niedriger als der Anfangskurs war, waren die Anleger gegen leichte Kursverluste abgesichert, hätten theoretisch sogar bei minimalen Kursverlusten des Basisindex noch selber Gewinn machen können.“, erklärt Herr Rechtsanwalt Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und Inhaber der Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller. „Diesen Risikopuffer haben die Anleger natürlich nicht umsonst bekommen. Im Gegenzug war der maximale Betrag, welchen die Anleger bei Rückzahlung erhalten konnten, durch einen sogenannten Cap begrenzt.“
Die Dresdner Bank hatte sich daher gegen zu hohe Verluste effektiv abgesichert, während eine Vergleichbare Sicherung auf Seiten der Verbraucher nicht bestand.
„Bei den Verbrauchern gab es natürlich keine Begrenzung des Verlustrisikos!“, erklärt der engagierte Anlegerschützer weiter. „Bei den Anlegern bestand durchaus die Möglichkeit von erheblichen Verlusten, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Wenn man es so sehen will, war dies die einzige Begrenzung, welche den Anleger gegeben war.“
Wie inzwischen allgemein bekannt sein dürfte, stieg der EURO STOXX 50 Index in dem fraglichen Zeitraum nicht an, sondern erlebte einen deutlichen Wertverlust, so dass auch die Anleger anstatt mögliche Renditen zu erhalten, am Ende auf großen Verlusten sitzen blieben.
Fraglich ist, ob die Anleger immer über die Risiken eines solchen Zertifikates ordnungsgemäß aufgeklärt wurden und auch, ob das Zertifikat Allen denen es angeboten wurde, auch hätte angeboten werden dürfen. Sollte dies nicht der Fall sein, so könnten den Anleger Schadensersatzansprüche gegen Anlageberater und Vermittler zustehen.
Geschädigten Anleger ist daher zu raten, dass sie sich an einen spezialisierten Anwalt wenden, um eventuelle Schadensersatzansprüche gegenüber der Naspa prüfen zu lassen. Das Team der Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller steht Ihnen hierfür gerne zur Verfügung.
Erfahrungen & Bewertungen zu Kanzlei Cäsar-Preller