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Der Bundesgerichtshof urteile nun, dass man nach drei Jahren seinen Mieter rausschmeißen kann, weil der Vermieter die Wohnung selber will. Entscheidend sei jedoch, was man bei Abschluss des Mietvertrages wisse oder plane. 
Die Eigenbedarfskündigung ist nach drei Jahren zulässig. Dies entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Beabsichtigt jedoch der Vermieter schon bei Abschluss des Mietvertrages die Wohnung bald selbst zu nutzen ist die Kündigung rechtsmissbräuchlich, erklärt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller. Das gilt auch, wenn der Vermieter die Wohnung seiner Familie überlassen will. 
Ein Fall:
Mieter eines Einfamilienhauses wurde nach drei Jahren nach deren Einzug wegen Eigenbedarfs gekündigt. Die Begründung war, dass der Enkel und dessen Familie die Wohnung benötigte. Die Mieter wehrten sich. Somit zogen die Vermieter vor Gericht. 
Mit Erfolg! Die Kündigung sei nach drei Jahren zulässig, befanden die Richter am BGH. Denn beim Abschluss des Mietvertrages konnten die Vermieter nicht absehen, dass ihr Enkel seine Lebensplanung ändern würde und das Einfamilienhaus bewohnen will. Zudem sei eine frühere mündliche Zuversicherung, dass eine Kündigung wegen Eigenbedarfs nicht in Betracht käme unerheblich.
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