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Schriftliche Ermahnungen müssen genauso hinreichend konkret wie Abmahnungen sein. Sind sie es nicht, kann der Arbeitnehmer – genau wie bei Abmahnungen – verlangen, dass sie aus der Personalakte entfernt werden, bestätigt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller. Denn sind die Vorwürfe nicht konkret genug, ist dem Arbeitnehmer womöglich nicht klar, mit welchem Verhalten er seine Pflichten gegenüber dem Arbeitgeber verletzt hat, erklärt Joachim Cäsar-Preller. Einem Lehrer wurde vorgeworfen, er habe eine Kollegin gemobbt und den Stundenplan nicht richtig weitergeleitet. Von seinem Arbeitgeber erhielt er ein Schreiben mit der Überschrift „schriftliche Ermahnung“  Darin wurde der Vorwurf der Kollegin wiederholt, er habe sie gemobbt. Rücknahme der Ermahnung wollte der Lehrer durch eine Klage erreichen. Er hatte Erfolg.
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