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Viele Autofahrer fragen sich, insbesondere in den Sommermonaten, ob die Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr mit Flip-Flops oder anderem losen Schuhwerk zulässig ist. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert jedenfalls ständige Vorsicht, wie Rechtsanwalt Cäsar-Preller aus Wiesbaden anmahnt. So schreibt es insbesondere auch § 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO) vor. Eine Regelung zu „festem Schuhwerk“ist in dem Regelwerk zu straßenverkehrsgerechtem Verhalten allerdings nicht enthalten. Daher hat auch das OLG Bamberg ein Bußgeld gegen einen in Socken fahrenden Autofahrer abgelehnt. Nur für Berufskraftfahrer ist Tragen von festem Schuhwerk bei der Arbeit Pflicht. 
Ist es demnach also egal, mit welchem Schuhwerk private Personenkraftfahrtzeuge betrieben werden? Ganz und gar nicht, wie Rechtsanwalt Cäsar-Preller erklärt. Kommt es nämlich zu einem Verkehrsunfall und hat ein Auto fahrender Unfallbeteiligter keine Schuhe bzw. nur Flip-Flops oder ähnlich loses Schuhwerk ohne sicheren Halt getragen, kann sich dieser Umstand empfindlich auf seine Haftungsquote auswirken, auch wenn ihn auf den ersten Blick keine Schuld am Unfallhergang trifft. Auch die Kaskoversicherungen könnten gegebenenfalls eine Kürzung der Ansprüche des anspruchsstellenden Versicherten vornehmen, der den Autounfallschaden wegen des Tragens von ungeeignetem Schuhwerk verursacht hat. 
Auch wenn die Haftpflichtversicherungen bisher recht kulant waren, was das Tragen von ungeeignetem Schuhwerk im Straßenverkehr angeht, rät Rechtsanwalt Cäsar-Preller aus Wiesbaden dennoch allen Kraftfahrzeugführern, dass sie bei der Teilnahme am Straßenverkehr festes Schuhwerk tragen sollten. So können letztlich Streitigkeiten um ein Mitverschulden mit dem Unfallgegner oder mit der eigenen Kaskoversicherung vermieden werden.  
Foto: © Manfred Steinbach @ fotolia.com
Erfahrungen & Bewertungen zu Kanzlei Cäsar-Preller