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Früher genossen Fotografen fast völlige Freiheit, was das Ablichten von Gebäuden und Einrichtungen anging. Doch seit einigen Jahren ist dies – und vor allem die Verwendung der Bilder – ohne besondere Erlaubnis ohne weiteres nicht mehr möglich.
Deshalb sollte man, wenn man mit der Kamera unterwegs ist, nicht nur sein Motiv im Auge haben, sondern auch die Bildrechte, die man unter Umständen mit einem geschossenen Foto verletzt. Es gilt das sogenannte „Hausrecht“ für Gebäude, Parks oder Tiergärten. Wenn das Motiv von öffentlichen Straßen aus fotografiert wird, gilt ein Verbot nicht. Hier gilt die sogenannte „Panoramafreiheit“.
Wird aber vorübergehend installierte Kunst fotografiert (zum Beispiel der von Christo verhüllte Reichstag), kann auch diese Freiheit eingeschränkt sein.
Auch darf meist in Schlössern, Kirchen und Museen ohne Erlaubnis nicht fotografiert werden. Oftmals gibt es hier auch ein generelles Fotografier- oder Blitzverbot. Selbst an vielen Bahnhöfen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln wie U-Bahnen besteht aus Sicherheitsgründen ein Fotografierverbot
Grundsätzlich gilt: Wer für sein privates Fotoalbum fotografiert, wird selten Schwierigkeiten bekommen, auch wenn das Foto im Museum oder im Schlosspark gemacht wird. Allerdings schon beim Einstellen einer solchen Aufnahme ins Internet oder bei einer Veröffentlichung im Rahmen eines Fotowettbewerbs kann es unter Umständen zu Problemen kommen. 
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden
Erfahrungen & Bewertungen zu Kanzlei Cäsar-Preller