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Um einem Mieter fristlos kündigen zu können, müssen schwerwiegende Gründe vorliegen. In der Regel muss eine Mietvertragskündigung ordentlich erfolgen, die fristlose Kündigung bleibt nur die Ausnahme. Das Gesetz gibt hier beispielhaft Kündigungsgründe vor:
–     Unzumutbarkeit der Vertragsfortsetzung
–     Vernachlässigung von Sorgfaltspflichten
–     unerlaubte Überlassung an Dritte
–     Zahlungsverzug
Bevor einem Mieter fristlos gekündigt werden kann, muss er zunächst vom Vermieter erfolglos abgemahnt worden sein, inklusive einer Frist zur Änderung. Ohne Abmahnung kann dem Mieter gekündigt werden, wenn Zahlungsverzug vorliegt, die Abmahnung keinen Erfolg verspricht oder die Vertragsverletzung so gravierend ist, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Vermieter und Mieter unrettbar zerstört ist.
Auch muss eine fristlose Kündigung schriftlich begründet werden. Aus dem Schreiben sollte deutlich werden, dass eine Vertragsfortsetzung für den Vermieter nicht mehr zumutbar ist.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden
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