Kostenlosen Termin online buchen
Oftmals sind gebrauchte Häuser günstiger als ein Neubau. Aber vor einem Kauf sollte man natürlich unbedingt auf eventuelle Altersschäden achten.
Zu Beginn steht aber erst einmal die Frage, was man will und was macht braucht. Dann folgt die Finanzierung, und erst dann sollte man gezielt Ausschau nach dem geeigneten Objekt halten. Ein realistischer Zeitraum für die Suche sind ca. sechs Monate.
Außer der Anzahl der Zimmer und der Wohnfläche zählt natürlich auch die Lage, wobei sich erfahrungsgemäß Schrott in guter Lage meist besser verkauft als Luxus in schlechter Lage. Hierbei könnten eine Rolle spielen: Bushaltestelle, Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten, Schule. Einen Eindruck bekommt man durch einen Spaziergang durch das Umfeld. Mögliche Schadstoffbelastungen oder Grundwasserprobleme lassen sich durch einen kritischen Blick in den Bebauungsplan und Bodengutachten entdecken.
Wenn dann ein Objekt ins Auge gefasst wurde, sollte man sich in mindestens zwei Besichtigungsterminen alles genau ansehen – vom Keller bis zum Speicher. Beim ersten Termin sollte eine Prüfung der Lage, Größe, Aufteilung und Ausstattung erfolgen, beim zweiten kann man dann einmal gründlich in alle Ecken gucken.
Typische Schwachpunkte, die es zu beachten gibt: Keller ohne Abdichtung, Rost an tragenden Elementen, morsche Balken und korrodierte Leitungen. Dies sind laut Experten die charakteristischen Schwachpunkte bei Gebäuden des beginnenden 20. Jahrhunderts. In Häusern, die zwischen 1946 und 1989 entstanden sind, könnten Asbest und giftige Holzschutzmittel stecken. Die Wärmedämmung und der Schallschutz ist dagegen in fast allen älteren Gebäuden ein Problem. Am sichersten ist es selbstverständlich, einen Bausachverständigen oder Architekten zur Besichtigung mitzunehmen.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden
Erfahrungen & Bewertungen zu Kanzlei Cäsar-Preller