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Bei einem hohen Grundwasserstand muss eine Baufirma den Keller des Hauses sinnvoll abdichten. Wenn auf diesen besonderen Schutz verzichtet wird, können die Wohnungskäufer Schadensersatz geltend machen.
In einem vor dem Oberlandesgericht Celle verhandelten Fall (Aktenzeichen: 7 U 89/07) hatte ein Bauträger um den Keller eines Hauses lediglich normalesMauerwerk mit einer Isolierschicht errichtet. In der Baubeschreibung hieß es, dass eine „den statischen Erfordernissen“ angemessene Wanne eingebaut werden muss. Die Richter des Oberlandesgerichts befanden, dass bei einem hohen Grundwasserstand zusätzliche Maßnahmen – beispielsweise eine Drainage oder gar eine Wanne aus Stahlbeton – erfolgen müssen.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden

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