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Hunderttausende Anleger in Deutschland sind von der Krise der Immobilienfonds betroffen. Als sie ihr Geld in offene Immobilienfonds investierten, wollten sie eigentlich eine sichere Anlage. Auch wollten sie jederzeit an ihr Vermögen rankommen, wie beim Tagesgeld nur besser verzinst. Doch die inzwischen als  „Betongold“ bezeichneten Produkte sind keineswegs krisenfest, wie man inzwischen weiß.
Einen Trost sehen Experten für diese Anleger darin, dass auch wenn Fonds abgewickelt würden, die Anleger nicht ihre sämtlichen Anlagen verlieren würden, weil das Geld als Sondervermögen insolvenzgeschützt sei. Selbst für die Auflösung gebe es gesetzliche Zeitrahmen, in denen die Immobilien zu Marktpreisen verkauft werden könnten. Denn im Interesse aller dürfen keine Immobilien verschleudert werden, nur um Liquidität zu schaffen.
 Das „Handelsblatt“ schrieb, dass von den Entwicklungen rund drei Millionen Anleger betroffen sind, die Anteile von offenen Immobilienfonds in ihrem Depot haben. Von einem Fondsvolumen von 77,5 Milliarden Euro seien aktuell täglich nur 64 Prozent greifbar. Die Fondsbesitzer kämen an knapp 27,8 Milliarden Euro nicht heran. Ein Opfer ist hier auch der Uni Immo Global Fonds der Volksbanken. Er wurde nach der Atomkatastrophe in Japan eingefroren.
Mitgeteilt durch Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden
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