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Wie der Deutsche Mieterbund mitteilte, dürfen Vermieter bis zu elf Prozent der Sanierungskosten auf die Jahresmiete umlegen. Ein Beispiel: Wenn neue Fenster und das Dämmen der Wände 20.000 Euro gekostet haben, kann die Jahresmiete um bis zu 2.200 Euro steigen. Das wären monatlich 183 Euro, die der Mieter mehr zu zahlen hat. 
Deshalb sollte man als Mieter genau prüfen, wenn das Wohnhaus saniert wird. Sobald eine Sanierung ansteht, müssen die Mieter hierüber drei Monate vorher informiert werden. Dabei muss ihnen mitgeteilt werden, wie lange die Sanierung dauern wird und welche Mieterhöhung bevorsteht.
Treten während der Sanierung dann etwaige Mängel auf, zum Beispiel durch starke Lärmbelästigung oder entfernte Fenster, kann der Mieter unter Umständen die Miete mindern.
Meist flattert direkt nach dem Abschluss der Arbeiten dem Mieter die Mieterhöhung ins Haus. Mietexperten raten, diese unbedingt überprüfen zu lassen. Denn sofern festgestellt wird, dass die Mieterhöhung nicht gerechtfertigt ist, braucht der Mieter sie nicht zu zahlen, muss dies aber dem Vermieter schriftlich mitteilen. Wenn dieser nun mehr Geld haben will, ist er im Zugzwang.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden
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