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Anleger von Immobilienfonds sind im Zuge der Finanzkrise erheblich unter die Räder gekommen. Zum 22. Juli soll hier für mehr Sicherheit gesorgt werden. Wegfallen wird der sog. Freibetrag. Bisher konnten Anleger Anteile im Wert von 30.000 € pro Halbjahr zurückgeben.
Fachanwalt für Bank- und KapitalmarktrechtCäsar-Preller: „Schon zu Beginn des Jahres gab es für Neuanleger große Änderungen; nämlich die Ersthaltefrist von 24 Monaten sowie eine Kündigungs-frist von 12 Monaten. Die angekündigte Abschaffung des Freibetrages soll den Bestand der Fonds sichern. In Krisenzeiten können Anleger damit ihre Anteile nicht veräußern und der Fonds erhält sein Kapital. Mittelbar soll dadurch natürlich auch der Anleger des Fonds geschützt werden. „Anlegerschutz mittels Beschneidung von Anlegerrechten“; das ist wie es klingt- eine Mogelpackung.
Offene Immobilienfonds werden jedenfalls nur noch ein Produkt für mittel- und langfristige Anleger sein. Wenn Anleger hier nicht richtig aufgeklärt wurden, insbesondere was die eingeschränkte Veräußerbarkeit angeht, können diesen Schadensersatzansprüche bis hin zur völligen Rückabwicklung des Erwerb zustehen“.
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