Kostenlosen Termin online buchen
Private Päckchen oder Briefe per Firmenpost zu verschicken, kann für Berufstätige sehr praktisch erscheinen. Denn dies spart nicht nur Kosten, sondern auch den Gang zum Postschalter. Jedoch setzen Arbeitnehmer damit ihren Job aufs Spiel. 
Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz entschied, dass eine Kündigung droht, wenn Arbeitnehmer private Post auf Kosten des Arbeitgebers verschicken. 
Der Fall:
Eine Empfangsmitarbeiterin verschickte zwölfmal private Päckchen nach Italien auf Kosten ihres Arbeitgebers. Dem entstanden dadurch Gebühren in Höhe von 170,00 €. Als der Arbeitgeber dies herausfand, kündigte er der Frau fristlos. Sie klagte dagegen und argumentierte damit, dass sie nie versucht habe, ihre privaten Paketsendungen zu verheimlichen. 
Jedoch blieb ihre Klage in erster und zweiter Instanz erfolglos. Denn die Mitarbeiterin habe eine schwere Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten begangen. Sie hätte zumindest nach der ersten Versendung von sich aus an ihn ihren Arbeitgeber herantreten, und die angefallenen Kosten begleichen müssen.
Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller berät Sie gerne, nicht nur in Wiesbaden, sondern auch in unseren Sprechstundenorten Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, Bad Harzburg, München. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Erfahrungen & Bewertungen zu Kanzlei Cäsar-Preller