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Jedes Jahr wird zu Weihnachten viel Ungeliebtes, Defektes oder Beschädigtes geschenkt. Über ein defektes Handy oder den Pullover vom letzten Jahr freut sich wohl kaum jemand. Doch ein Umtausch der ungewollten Geschenke ist nicht immer möglich.
Das grelle Hemd und das kitschige Besteck kamen nicht gut an. Doch die Beschenkten können die Artikel nicht ohne weiteres im Laden umtauschen, denn bei einwandfreier Ware hat der Kunde grundsätzlich kein Recht auf einen Umtausch. Wenn man im Laden etwas kauft, gilt die Regel: Vertrag ist Vertrag, sagt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller. Trotz dieser Regelung kommen dennoch viele Kunden ins Geschäft im Glauben, dass der Händler die Ware wieder entgegennimmt.
Nachfragen hilft
Viele Händler gewähren einen Umtausch, wenn man denn danach fragt. Hierbei sollte sich der Käufer die Bedingungen unbedingt notieren. In den meisten Fällen jedoch hängt bereits neben der Kasse ein Aushang mit den Konditionen für einen Umtausch. Auch auf Rückgabefristen sollte geachtet werden, die oftmals auch auf der Quittung notiert sind.
Kassenbon aufheben
Mit dem Kassenzettel kann man leichter beweisen, wann man denn die Ware gekauft hat. Den Kassenbon im Zweifelsfalle für solche Situationen immer aufbewahren. Hat man per Lastschrifteneinzug bezahlt, so genügt einKontoauszug.
Bereits beim Kauf erkundigen
Die Konditionen der Rückgabe werden vom Händler bestimmt. Am besten erfraget man bereits beim Kauf, wie es mit einem Umtausch aussieht, da der Händler allein bestimmt, ob und in welchem Zeitraum er die einwandfreie Ware zurücknimmt.
Mangelhafte Waren
Bei mangelhafter Ware gelten andere Regeln. Die defekte Ware kann vom Käufer innerhalb von zwei Jahren reklamiert werden. Innerhalb der ersten sechs Monate muss der Verbraucher nicht beweisen, dass der Schaden von Anfang an bestand. Sind diese sechs Monate jedoch vorbei, so muss der Kunde beweisen, dass die vorhandenen Mängel nicht durch Eigenverschuldung zustande gekommen sind. Im Schadensfalle kann der Verkäufer die mangelhafte Ware zweimal reparieren. Ansonsten muss er sie umtauschen oder das Geld zurückgeben. Eine Reklamation sollte am besten schriftlich erfolgen.
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Erfahrungen & Bewertungen zu Kanzlei Cäsar-Preller