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Weitere 2300 Geschädigte haben über den Verein für Konsumenteninformation (VKI) Sammelklagen gegen den Finanzdienstleister AWD in Österreich eingereicht. Der AWD ist auch in Deutschland aktiv. Die deutsche Firma Foris hat die Prozessfinanzierung übernommen.
Der VKI, eine Partnerorganisation der Stiftung Warentest, hat damit die Ansprüche von rund 2500 Anlegern der Firmen Immofinanz und Immoeast vor Gericht gebracht. Der Prozessfinanzierer Advofin klagt im Auftrag von 280 weiteren Geschädigten. Die Anleger werfen den Beratern des AWD vor, sie bei der Vermittlung von Aktien des Wiener Immobilienentwicklers Immofinanz falsch beraten zu haben. Die Klagewelle sei nötig geworden, weil der AWD sich geweigert habe, auf die Verjährung zu verzichten, sagte VKI-Chefjurist Peter Kolba. Mit den Sammelklagen sollen die Ansprüche der Geschädigten gesichert werden. Laut VKI beträgt der Streitwert über 40 Millionen Euro.
Indes weist der AWD den Vorwurf der „systematischen Falschberatung“ zurück. Mehrere Klagen gegen den AWD seien von Gerichten abgewiesen worden.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden

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