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Der andere ist immer Schuld: Diese Einstellung scheint vor allem bei Beteiligten an einem Verkehrsunfall festzustehen. Doch wenn die Ursache für den Unfall nicht eindeutig geklärt werden kann, haften die Beteiligten je zur Hälfte.
Diesen Grundsatz hat das Amtsgericht München noch einmal in einem Urteil bestätigt (Aktenzeichen: 322 C 21241/09). Im Zweifelsfall sei entscheidend, dass von beiden Verkehrsteilnehmern eine gleichwertige Gefahr ausgehe, erklärt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller.
In dem Fall ging es um einen Schaden nach einem Überholvorgang. Es wurde darüber gestritten, ob das überholte Fahrzeug plötzlich nach links ausgeschert war oder der Überholer zu früh wieder nach rechts gezogen hatte. Da der Unfallhergang nicht mehr diagnostiziert werden konnte und beide Darstellungen denkbar waren, mussten sich die Unfallgegner den Schaden teilen.
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