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Schulgeld kann von der Steuer abgesetzt werden. Abzugsfähig sind grundsätzlich 30 Prozent, höchstens aber 5.000 Euro, gemäß dem Bund der Steuerzahler. Dabei muss das Geld für eine Schule in freier Trägerschaft oder eine überwiegend privat finanzierte Schule entrichtet werden und die Schule im EU– oder EWR-Raum gelegen sein. 
Wichtig ist, dass die Schule zu einem in Deutschland anerkannten Abschluss führt. Besonderheiten gelten für Schulen, die sich weder in Deutschland noch im übrigen EU- oder EWR- Raum befinden. 
Das Schulgeld für deutsche Schulen im Ausland ist ebenfalls zu 30 Prozent bis maximal 5.000 Euro abzugsfähig, unabhängig davon, wo die Schule liegt. Aber auch das an eine nicht europäische Schule gezahlte Schulgeld, die keine deutsche Schule ist, kann steuermindernd berücksichtigt werden. Dann muss jedoch die Schule von der Kultusministerkonferenz der Länder formal als Deutsche Schule anerkannt worden sein.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden
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