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Viele Vermieter verlangen von ihren Mietinteressenten, dass sie eine Selbstauskunft ausfüllen. Falsche Angaben sollten dabei aber tabu sein. Denn kommt der Vermieter dem Betrug auf die Schliche, kann er gegebenenfalls fristlos kündigen, erklärt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller. Dies gilt jedoch nur für zulässige Fragen und wenn die Falschauskunft relevant für das Fortbestehen des Mietverhältnisses ist. 
Fragen nach dem Familienstand, den Einkünften und dem Arbeitgeber sind zulässig. Die Frage nach der Mitgliedschaft einer Partei ist dagegen nicht zulässig. 
Das Kündigungsrecht des Vermieters gilt in einem solchen Fall außerdem nicht unbegrenzt. Denn sollte der Vermieter von der Falschauskunft erfahren und nicht innerhalb einer angemessenen Frist reagieren, kann er sich bei einer späteren Kündigung nicht mehr darauf berufen. 
Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller berät Sie gerne, nicht nur in Wiesbaden, sondern auch in unseren Sprechstundenorten Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, Bad Harzburg, München. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Erfahrungen & Bewertungen zu Kanzlei Cäsar-Preller