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In diesem Jahr macht es die Finanzverwaltung Anlegern besonders schwer. Sie mussten lange auf die Steuerbescheinigung für ihre Kapitalerträge warten, weil die Banken erst Ende des Jahres wussten, wie dieses Papier auszusehen hat. Darüber hinaus verschickten viele Banken erst auf Anfrage diese Bescheinigung an ihre Kunden. Zu allem Überfluss konnten dann durch eine technische Panne die Finanzbeamten die Anlage KAP zur Steuererklärung bis Ende März nicht bearbeiten.
Die sogenannte Anlage KAP bringt beispielsweise Steuern zurück, wenn im Jahr 2009 die Bank Abgeltungssteuer von den Kapitalerträgen des Anlegers abgeführt hat und Kapitalerträge wie Zinsen beim Anleger geringer als der Sparerpauschbetrag von 801 Euro (Ehepaare 1602 Euro) waren bzw. wenn das steuerpflichtige Einkommen des Anlegers unter rund 15.000 Euro (Ehepaare 30.000 Euro) lag. Dann muss der Anleger weniger als die 25 Prozent Abgeltungssteuer zahlen.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden

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