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 Mai 2010. – In Oschersleben in Thüringen fügen vier Staffordshire Terrierhunde einem dreijährigen Mädchen so schwere Verletzungen zu, dass es verstirbt. Die Tiere gehörten dem Verwandtenkreis des verstorbenen Mädchens an. Aus noch nicht geklärten Ursachen haben die vier Hunde sich in das Kind verbissen und es getötet. Die vier Hunde wurden eingeschläfert.

In Thüringen gibt es noch keine Liste, in denen das Halten von gefährlichen Hunden näher geregelt ist. Politiker aller Parteien wollen nunmehr eine solche Liste erstellen, um einerseits das Halten solcher Hunde zu erschweren und andererseits das zulässige Halten solcher Hunde stärker zu reglementieren, damit solche Vorfälle sich nicht wiederholen.

Dieses Vorkommnis sollte allerdings nicht dazu genutzt werden, generell Hunde als gefährlich einzustufen. Es müssen genauere Untersuchungen angestellt werden, bevor eine bestimmte Hunderasse für gefährlich erklärt wird. In den meisten Fällen in der Vergangenheit war es so, dass nicht die Gefährlichkeit des Hundes ausschlaggebend war für Verletzungen, sondern das falsche Halten von Hunden letztendlich zu den schweren Verletzungen geführt hat. Bei falscher Haltung können sehr viele Hunde gefährlich werden. Es sollte erwogen werden, ab einem bestimmten Stockmaß generell einen Hundeführerschein einzuführen.- Für das Kind kommt dies alles aber viel zu spät.

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden 

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