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Das Hessische Landesarbeitsgericht entschied ( Az: 7 Sa 524/11) , dass wenn ein Arbeitnehmer seine Vorstrafe verheimlicht fristlos gekündigt werden kann. Auf das Urteil weist der Deutsche Anwaltverein hin. 
Ein Fall: Ein 50- jähriger Chefarzt wurde fristlos gekündigt. Der Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe hatte bei seinem Beginn in dem Krankenhaus unterschrieben, dass gegen ihn kein Strafverfahren läuft. Jedoch war der Mann 2002  zu einer Geldstrafe von 13500€ verurteilt worden, da er ein Kaiserschnitt zu spät eingeleitet hat. Als dieser Fall heraus kam kündigte seine Arbeitgeber ihn fristlos. 
Der Arzt klagte. 
Die Klinik bekam recht. Der Arzt habe es trotz ausdrücklicher und eindeutiger Verpflichtung unterlassen, seinen Arbeitgeber darüber in Kenntnis zusetzten, da gerade ein Chefarzt für die Entwicklung und den guten Ruf eines Krankenhauses wichtig ist. 
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Erfahrungen & Bewertungen zu Kanzlei Cäsar-Preller